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Schriftstellerin
Erwerbung: 2008
Benutzung: Im Bereich Rara/Musik der
Landesbibliothek
Johannes-Stelling-Str. 29, 19053 Schwerin
Neubau - Obergeschoss
Umfang: 1 Archivgutbehälter
Zur Biographie:
Die Tochter eines Amtmanns in der Domanialverwaltung und Landrentmeisters, Ehefrau des Arztes Dr. Kurt Uhthoff (1891-1980) lebte seit 1930 in Schwerin. Seit 1940 schrieb sie, zunächst intuitiv, Gedichte. Ein wesentlicher Impuls für ihr dichterisches Schaffen war die Trauerarbeit nach dem Kriegstod der beiden Söhne Klaus (1921-1941) und Dietrich (1924-1944). Weltanschaulich wurde sie dadurch zur Pazifistin. Gedankenaustausch pflegte sie nach 1945 u. a. mit dem kommunistischen Schriftsteller Adam Scharrer. Seit 1953 war sie Mitglied des Schriftstellerverbands der DDR im Bezirk Schwerin. Gerda Uhthoff starb nach längerer Bettlägrigkeit 92-jährig in einem Schweriner Pflegeheim.
Bibliographie:
„Leiw Plattdüütsch“ ([91]Gedichte, 1964), viele Veröffentlichungen in Zeitungen (vor allem „Norddeutsche Zeitung“ Schwerin), Zeitschriften, Anthologien und Kalendern.
Nachlass
Der Nachlass, der mit etwa 650 die meisten von Gerda Uhthoff verfassten Gedichte in Kopien von Typoskripten und von Handschriften, mehrere in verschiedenen Fassungen, enthält, kam im März 2008 durch eine Schenkung von Anne Moser, 91180 Heideck (vermittelt durch Ute Breitsprecher / Schwerin), in die Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern.
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