Nachlass Johann Peter Schmidt

Signatur: Schmidt 1 -150

Johann Peter Schmidt
geb. 1708 in Rostock,  gest. 1790 in Schwerin

Erwerbung: 1834

Benutzung: Im Bereich Rara/Musik der Landesbibliothek
                   Johannes-Stelling-Str. 29, 19053 Schwerin
                   Neubau - Obergeschoss

Umfang: 150 einheitlich gebundene Sammelbände unterschiedlichen Formats

Zur Biographie:  
Privatunterricht u. Besuch der Großen Rostocker Stadtschule; Theologiestudium; Rechtsstudium; 1730 Hauslehrer in Magdeburg; 1736 Promotion bei C.F.J. Mantzel d.Ä. in Rostock; Jurist; wurde bereits 1736 zum ordentlichen Professor an der Rostocker Universität berufen; ab 1751 Geheimer Kanzleirat in Schwerin; 1763 Geheimrat und Minister in Schwerin; stand über 40 Jahre in Diensten des herzoglichen Hauses; wesentlich beteiligt an der Erarbeitung  des Landesgrundgesetzlichen Erbvergleichs 1755; 1785 Prädikat "Exzellenz"; Verfasser mehrerer Schriften, Leichen- und anderer Programme
(Vgl. Grewolls, Grete: Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern? Bremen, 1995. S. 386)

In den Bänden sind sowohl gedruckte, als auch handschriftliche Dokumente des 17. und 18. Jahrhunderts zu Recht, Kirche, Akademische Abhandlungen und zum Münzwesen von Mecklenburg.  Die Bände enthalten auch Personalschriften aus dem Umfeld von J. P. Schmidt sowie dessen Familie.

Der Nachlass ist in einem gesonderten Bandkatalog erschlossen.  Er ist auch auf unserer Homepage als Datenbank unter www.lbmv.de/Sondergebiete oder direkt unter http://www-db.lbmv.de/ zu finden.