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Pädagoge; Publizist; Abgeordneter der Frankfurter
Nationalversammlung 1848/49
Erwerbung: 1978; Ankauf von Marianne Schmidt,
geb. Müller, Enkelin des Freundes
von Reinhard, Carl Müller auf Bolz
Benutzung: Im Bereich Rara/Musik der
Landesbibliothek
Johannes-Stelling-Str. 29, 19053 Schwerin
Neubau - Obergeschoss
Umfang: 1
Archivgutbehälter
Zur Biographie:
Ludwig Reinhard studierte Theologie in Rostock und
Göttingen;
1828 Hauslehrer; Subrektor in Ludwigslust; ab 1843 Rektor in Boizenburg;
publizierte in verschiedenen progressiven Zeitschriften; wendete sich
gegen Pressezensur; 1849 vom Großherzog aus dem Schuldienst
entlassen; 1851 drei Monate Haft wegen Pressevergehen, danach
Hauslehrer bei Carl Müller auf Jessenitz, später Bolz; ab 1863
Mitredakteur bei der „Allgemeinen Deutschen Arbeiterzeitung“ in Coburg;.
ab 1869 wieder in Mecklenburg bei Carl Müller; war ein Freund
Fritz Reuters, der ihm als „Avkat Rein“ ein Denkmal in seiner „Stromtid“
setzte.
(Vgl. Grewolls, Grete: Wer war wer
in Mecklenburg-Vorpommern? Bremen, 1995. S.
348)
Der Nachlass ist unkatalogisiert, jedoch inhaltlich
geordnet in handschriftliche Artikel und Manuskripte sowie Kopien von
Akten aus dem Landeshauptarchiv Schwerin.
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