Nachlass Gustav Laska

Signatur: Mus 3362/1 - Mus 3362/41
Gustav Laska
geb. 1847 in Prag
gest. 1928 in Schwerin

Musiker (Kontrabassist); Komponist; Dirigent; Organist; Kunstmaler; ab 1878 im Schweriner Hoforchester tätig.

Erwerbung: 1928

Benutzung: Im Bereich Rara/Musik der Landesbibliothek
                   Johannes-Stelling-Str. 29, 19053 Schwerin
                   Neubau - Obergeschoss

Umfang: ca. 1,5 Regalmeter

Zur Biographie:  
1861 - 1867 Studium Kontrabass bei Josef Hrabé und Komposition bei Johann Friedrich Kittl und Josef Kreijci am Prager Konservatorium; Kontrabass-Virtuose; Kapellmeister in Kassel; 1872 Kapellmeister in Sondershausen; kurzzeitige Engagements als Operndirigent in Göttingen, Halberstadt, Eisleben und Berlin und nebenbei Kontrabass-Konzerte; 1878 - 1923 Anstellung im Großherzoglich Mecklenburg- Schweriner Hoftheater- Orchester; Opern, Orchesterwerke, katholische Kirchenmusik, Vokalwerke und Kammermusik erweiterten sein Schaffen; 1886 - 1915 Organist und Chorleiter in St. Anna / Schwerin; 1893 - 1898 zwischenzeitlich Dirigent der Schweriner Singakademie; gab auch Klavierunterricht; erhielt zahlreiche Auszeichnungen; 1926 Laska überließ seine Sammlung der jetzigen Landesbibliothek Mecklenburg- Vorpommern
(vgl.  Lexikon zur deutschen Musikkultur Böhmen, Mähren, Sudetenschlesien. München / Sudetendeutsches Musikinstitut (Hrsg.), München 2000, Band 1, S. 814)

Der Nachlass enthält Musikautographe (Noten) und ist verzeichnet in :
Nachtrag zur Musikaliensammlung des Grossherzoglich Mecklenburg-Schweriner
Fürstenhauses, handschriftliche von Clemens Meyer. - Schwerin.
   Bd. 1. - 1908. - S. 182a, 182b, 182c, 182d, 182e.

Weitere Laska-Kompositionen sind im alphabetischen und im systematischen Zettelkatalog der Musikaliensammlung erschlossen.