Nachlass
Elisabeth Lange

Signatur: NL 16
Elisabeth Lange
geb. 1884 (10.02.) in Börzow bei Grevesmühlen
gest. 1965 (22.02.) in Schwerin

Pianistin und Klavierpädagogin

Benutzung: Im Bereich Rara/Musik der Landesbibliothek
                   Johannes-Stelling-Str. 29, 19053 Schwerin
                   Neubau - Obergeschoss

Umfang: 7 Mappen

Zur Biographie:  
Die Pastorentochter studierte nach erstem Musikunterricht vom Vater und einer Tante Klavier an der Berliner Hochschule für Musik. 1908 kam sie nach Schwerin, wo sie zur großherzoglichen Hofpianistin ernannt wurde. Sie gab Konzerte in ganz Deutschland, u. a. in Berlin; Köln, Kassel, Stettin, Stralsund und Neustrelitz. 1925 war sie Initiatorin des Schweriner Musikseminars und 1929 des Konservatoriums der Musik, aus dem 1948 das von ihr mitbegründete Schweriner Konservatorium hervorging. Hier wirkte sie bis 1960 als Klavierpädagogin, konzertierte aber auch in vielen mecklenburgischen Orten, u. a. mit dem Geiger Gustav Havemann. 1954 erhielt sie den Professorentitel.

Bibliographie:
Dorothee Trapp: Einst eine gefeierte Pianistin. Mecklenburg-Magazin in SVZ 10. 2. 2006

Nachlass:
Der Nachlass, soweit er sich in der Landesbibliothek MV befindet, enthält Briefe von und an Elisabeth Lange, Zeitungsausschnitte, Programmhefte und Gedichte von Gerda Uhthoff (1896-1988) sowie Materialien aus der väterlichen Pfarre in Börzow, aber auch Briefe an Unbekannte, darunter von Friedrich von Bodelschwingh (1902-1977) an eine Schwerinerin, und Dokumente aus der Pfarre Badendiek bei Güstrow. Der Nachlass wurde im Februar 2008 in Kallíope, offenes Verbundinformationssystem für Nachlässe und Autographen der deutschen Bibliotheken, gestellt. Weitere Personalien zu Elisabeth Lange werden im Stadtarchiv Schwerin aufbewahrt.