Nachlass 
Eduard Hobein

Signatur: Hob. 1 - 79
                 NL 14

Eduard Hobein
geb. 1817 (24. März) in Schwerin -
gest. 1882 (28. Mai) in Schwerin

Jurist; Rechtsberater des Hoftheaters Schwerin; Schriftsteller und Bühnenautor; Herausgeber des 'Freimüthigen Abendblattes' Schwerin

Erwerbung: 1914 durch Beschluss des Hobeinschen Familienverbandes

Benutzung: Im Bereich Rara/Musik der Landesbibliothek
                   Johannes-Stelling-Str. 29, 19053 Schwerin
                   Neubau - Obergeschoss

Umfang: 4 Archivgutbehälter

Zur Biographie: 
Studierte in Rostock Rechtswissenschaft; Advokat in Schwerin; Regierungskommissar der Mecklenburgischen Hypotheken- und Wechselbank; Rechtsberater des Schweriner Hoftheaters; Autor zahlreicher hoch- und niederdeutscher Bühnenstücke und Opern (Textbücher); Briefwechsel mit Persönlichkeiten des öffentlichen (künstlerischen / literarischen) Lebens der Zeit.

Der Nachlass: 
Zum Nachlass gehören persönliche Notizen (Tagebücher) Hobeins; dramatische Werke (Komödien und Trauerspiele, z.T. aus dem Lateinischen übertragen); Opern (Libretti); die von Hobein herausgegebenen, belletristischen Jahrbücher 'Vom Ostseestrand I u. II'; Gedichtsammlungen, Balladen und Lieder in hoch- und niederdeutscher Sprache; Rezensionen; Briefe von John Brinckman, Emanuel Geibel, Klaus Groth, Theodor Fontane, Heinrich Seidel u.a. mit einem Umfang von mehreren hundert Blatt; Manuskripte anderer Verfasser (Brinckman, Seidel u.a.); schließlich der Ehrendoktorbrief Fritz Reuters.

Bibliographie: 
Eckart, Rudolf: Lexikon der niedersächsischen Schriftsteller von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart - Osterwieck/Harz : Zickfeldt. - 1891, S. 95. Eckart, Rudolf: Handbuch zur Geschichte der plattdeutschen Literatur - Bremen : Schünemann. - 1911, S. 237-238.